Was entwickelt gepc?
Die gepc hat eine Vielzahl von Sondermesstechniken für den Spezialtiefbau entwickelt, um das Ausführungsrisiko durch messtechnische Überwachung zu reduzieren. Die Ausführung wird nachvollziehbar dokumentiert und dadurch die Projektrisiken erheblich reduziert.
Gerade wenn Einzelelemente additiv zu wasserdichten Bauelementen zusammengefügt werden, spielt die Lagegenauigkeit der Einzelelemente in der Endposition eine entscheidende Rolle.
Ein weiterer Schwerpunkt sind sanierungsanfällige Regelkonstruktionen, deren Ausführung durch maßgeschneiderte Messtechnik risikoärmer werden soll.
Dafür wurden interdisziplinäre Techniken aus dem Bereich des Maschinenbaus, der Elektrotechnik, der Informatik und der technischen Physik für neue Lösungskonzepte zusammengeführt.
Was bietet gepc an?
Projektbegleitende Ingenieurunterstützung durch die gepc mit Backup-Support durch Senior Engineers
Ein Messingenieur der gepc übernimmt die messtechnischen Aufgaben während der Ausführung in begleitender Rücksprache mit einem Geschäftsführer der gepc.
Schulung des Baustellenpersonals
Schulungen durch vorgezogene Schulungsvideos. Für die Anwendung der Messtechnik und die Interpretation der Messdaten können Video-Tutorials zur Verfügung gestellt und Schulungen vereinbart werden.
Die gepc unterstützt die ausführenden Firmen mit Ingenieurleistungen.
Verkauf von unterstützender Messtechnik
Das gewünschte Messsystem wird für die ausführende Firma konstruiert, gefertigt und übergeben.
Vermietung von unterstützender Messtechnik
Falls gewünscht, kann das Messsystem auch für den Projekteinsatz vermietet werden
Wer sind Ihre Ansprechpartner?
Die Geschäftsführer Nikolaus Schneider,
Jens Scheffler und Jens Mittag
stehen für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.
E-Mail: scheffler@gepconsult.de
E-Mail: mittag@gepconsult.de
Sondermesstechnik für den Spezialtiefbau
Ein Ketteninklinometer im Düsenstrahlgestänge erfasst online den Bohrlochverlauf. Damit können Bohrabweichungen ausführungsbegleitend aufgezeichnet werden.
Die Bohrrohre werden als Zweikanal-Gestänge mit Kontaktkupplungen ausgerüstet und damit in ein Ketteninklinometer verwandelt. Damit können die Bohrabweichungen auf Endtiefe durch eine Messung erfasst werden.
Gerüttelte Lanzen für Weichgelsohlen können mit einer selbstfahrenden Sonde in Längsrichtung durchfahren werden. Dabei wird die tatsächliche Neigung der Lanze in vorgegebenen Tiefenintervallen aufgenommen und die Ergebnisse per Bluetooth auf das Notebook des Projektingenieurs übertragen.
Die Aufrüstung von Bohrrohren mit Kontaktkupplungen erlaubt es die Bohrstränge zu Ketteninklinometer zu erweitern und damit die Bohrungen zu steuern. Durch asymmetrische Bohrkronen kann die Bohrrichtung durch die bekannte Lage der Bohrkrone vorgegeben werden.
Tief liegende Probesäulen können ohne Freilegung durch Körperschallmessung geometrisch exakt vermessen werden. Die ausgehärteten Säulen werden angedüst und der Überstreichungswinkel basierend auf Frequenzanalysen und der genauen Lageposition der Säulen gemessen.
Schlitzwandfugen sind die schwächsten Stellen von wasserdichten Baugrubenumschließungen. Beton, der um verlorene Schlitzwandfugen gelaufen ist, stellt eine Schwachstelle dar, da die Qualität des Anschlusses unbestimmt ist. Der Fugeninspektor erlaubt es, diesen Umlauflagengenau noch während der Ausführung zu erfassen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Tiefe Schlitzwände mit einer Greifertiefe von mehr als 40 m stellen eine besondere Herausforderung dar, weil rückbaubare Fugenelemente mit dem Servicekran nur noch eingeschränkt herausgehoben werden können. Die Feuerwehrfuge wurde entwickelt, um gerade diese Herausforderung durch eine 2-schalige Ausführung zu meistern, indem durch die pneumatische Beaufschlagung von Feuerwehrschläuchen die Schlitzwand Fuge geteilt wird. Ein verbleibender Teil, nachweislich frei von Umlaufbeton und ein rückbaubarer Teil in Leichtbauweise, der abgesprengt wird.
Der Integritätsnachweis für Pfahlwandungen von unverrohrten oder suspensionsgestützten Bohrpfähle lässt sich mit dem Pfahlinspektor führen, der entweder am Servicekran oder an der Kelly der Drehbohranlage in die Bohrung eingeführt wird. Die mechanisch geführten Messarmen tasten die Wandung der Bohrung tiefenbezogen ab und erlauben es die Pfahlwandung zu beurteilen.
In ähnlicher Weise können Pfahlfuß-Aufweitungen aufgemessen und dokumentiert werden. Dies unterstützt die Auswertung von Betonier-Protokollen.
Im Düsenstrahlgestänge wird komprimierte Luft integriert, die den Hochdruck Strahl in seiner Erosionswirkung unterstützt. Dieser Luftkanal wird durch einen Umschaltmonitor so umgelenkt, dass auch ein Imlochhammer am Düsenstrahlgestänge angetrieben werden kann. Um die Elektronik im Richtungsgestänge vor dem Rückschlag zu schützen, wird zwischen Monitor und Richtungsgestänge ein Stoßdämpfer eingebaut.
Düsenstrahlsohlen werden in Primär- und Sekundärreihen hergestellt. Wenn in den Primärreihen Erschütterungssensoren platziert werden, dann lassen sich aus den Erschütterungsprofilen für die Herstellung der Sekundärreihen Kontaktkriterien zu den Primärreihen ableiten. Damit kann ausführungsbegleitend der Anschluss Sekundärsäulen an die Primärsäulen bewertet werden.
Der Spüllkopf mit dem Hochdruck aus Luft und Zementsuspension ist besonderen Belastungen ausgesetzt und die Dichtung unterliegt einem hohen Verschleiß. Mit der Kenntnis der tatsächlichen Anzahl der hergestellten Düsenstrahlsäulen aus der Stationärbox können Schmierintervalle eingegeben werden, unterschieden zwischen Hochdruck- und Niederdruckteil des Spülkopfes.
Das Richtungsgestänge wird durch reguläre Schraubverbindungen zusammengefügt, die in Summe in einer Flucht liegen müssen für die Aufnahme der Gesamtneigung. Durch Auto-Kalibrierung des Düsenstrahlgestänges an dem geneigten Mast können die tatsächlichen Positionen der Kupplungen so korreliert werden, dass die gemessenen Neigungen in beiden Richtungen synchronisiert werden.